Unterwegs… in New York City

 

Jean-Michel Basquiat – Teil 2: „Seit ich 17 war, träumte ich davon ein Star zu sein.“

Hier geht es zum 1.Teil

 

“If I’m away from painting for a week, I get bored.”

(Jean-Michel Basquiat)

Aus einer sich in den späten 1970er Jahre in Lower Manhattan formierenden Kreativszene, die Elemente aus Punk, Graffiti und Rap verband, eroberte Jean-Michel Basquiat, der als Jugendlicher zeitweise auf der Straße lebte und auf Bänken im Washington Square Park übernachtet hat, die Kunstwelt. Einige Jahre nachdem er unter dem Pseudonym „SAMO“ witzig-philosophische Botschaften an die Häuserwände im südlichen New York sprayte, zählten Johnny Depp, U2, Dave Stewart, Dennis Hopper, John McEnroe, Metallica, Madonna, Leonardo DiCaprio und viele mehr zu den Sammlern seiner Werke, die auf Auktionen regelmäßig Rekorde brachen. Weiterlesen

Unterwegs… in New York City

Jean-Michel Basquiat – Teil 1: „Ich werde berühmt werden.“

 

“I want to make paintings that look as if they were made by a child.”

(Jean-Michel Basquiat)

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Jean-Michel Basquiat (1960 – 1988), circa 1985 (Photo by Rose Hartman/Getty Images)

„Es war Basquiats Abend“, verkündete das Auktionshaus Sotheby’s im vergangenen Jahr anlässlich der Versteigerung eines Werkes des aus New York stammenden Künstlers Jean-Michel Basquiat. Für 110 Millionen Dollar, den höchsten Preis, der jemals für die Arbeit eines US-Künstlers erzielt wurde, wechselte es den Besitzer. Das Gemälde sei „roh und unzensiert“ und eines der Meisterwerke des Künstlers, schrieb die ehrwürdige New York Times. Erworben wurde das unbetitelte Werk, das einen mit Öl-Stift und Sprühfarbe gemalten, bunten Totenkopf auf hellblauem Untergrund zeigt, von dem japanischen Unternehmer Yusaku Maezawa, der ankündigte, das Bild an Institutionen weltweit zu verleihen, bevor es in einem Museum in seiner Heimatstadt Chiba in Japan ausgestellt werde.

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Unterwegs… in Berlin

„Sometimes I feel that I need to move on“
3.Teil

Hier geht´s zu Teil 2

Albumcover "Lodger"

Albumcover „Lodger“

„Ich hatte nicht die Absicht Berlin zu verlassen, ich trieb einfach davon.
Es war eine unersetzliche Erfahrung und bis zu diesem Zeitpunkt
wahrscheinlich die glücklichste Zeit meines Lebens.“
(David Bowie)

„Sometimes I feel that I need to move on, so I pack a bag and move on”, singt David Bowie mit übertrieben ernster Stimme in dem Song „Move on”, in dem er seine rastlose Reiselust und Wurzellosigkeit beleuchtet. 1976 traf er nahezu unbemerkt in Berlin ein und irgendwann im Verlaufe des Jahres 1978 war seine Zeit in der deutschen Hauptstadt vorüber und Bowie trieb es zu anderen Orten dieser Welt. Weiterlesen

Unterwegs … in Berlin

Wim Wenders: „Beim Filmen bin ich ein Geschichtenerzähler. Beim Fotografieren erzähle ich nichts, sondern die Landschaft erzählt mir eine Geschichte.“

P1060141Zur Eröffnung seiner Ausstellung in der Blain|Southern Galerie in Berlin, bei der neue und erst kürzlich entstandene Fotografien präsentiert werden, erscheint Wim Wenders mit leichter Verspätung. Irgendwo in seiner Wahlheimat Berlin sei eine Bombe entdecktworden, weshalb mehrere Straßenabschnitte abgesperrt werden mussten, was ein mittleres aber für die Hauptstadt nicht ungewöhnliches Verkehrschaos mit sich gebracht habe, heißt es. Weiterlesen

Unterwegs … in Essen

„Rendezvous des tambours“ – Feier der Vielfalt

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Die Percussionband „Rendezvous des tambours“ versteht sich als ein Projekt, in dem sich die ganze Vielfältigkeit der Menschen wiederfindet. Doch auch wenn gegenseitiger Respekt sowie der Spaß am Musizieren im Zentrum stehen, wird deshalb nicht auf musikalische Qualität verzichtet.

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Unterwegs … in Werl

Otto Waalkes: „Es war doch gut, oder?“

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Wie interviewt man Otto Waalkes? Welche Fragen gibt es, die der Komiker nicht bereits hunderte Male beantwortet hat?
Zahlreiche Interviews habe ich mir auf Youtube angeschaut und bei jedem Video ist mein Unbehagen weiter gewachsen, denn Otto Waalkes neigt dazu, sich in Interviews zu inszenieren und nimmt dabei auf die Fragestellungen seines Gegenübers nur wenig Rücksicht, um nicht zu sagen: Er ignoriert sie.

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Unterwegs … in Bad Homburg

Stella Deetjen:„…die Welt ein bisschen schöner machen“

Stella Deetjen © Back to Life

Stella Deetjen
© Back to Life

Vor vielen Jahren habe ich Stella Deetjen erstmals in einer Fernseh-Talkshow erlebt und war überaus beeindruckt von ihrer Geschichte, die mit einer Indienreise begann und sich zu einer Lebensaufgabe entwickelte. Zufällig hatte ich sie kürzlich erneut im Fernsehen gesehen und beschlossen Kontakt zu ihr aufzunehmen. Dieses verlief sehr unkompliziert und nur wenige Tage später mache ich mich auf den Weg nach Bad Homburg vor der Höhe, Stellas Heimat, um die Entwicklungshelferin zu treffen. Bei traumhaften Sommerwetter reden wir in einem Straßencafé lange über ihr Leben, ihre Projekte, die Entwicklung ihrer Tätigkeiten und vieles mehr. Weiterlesen

Unterwegs … in Wuppertal

Eine Vollmondnacht mit Pina Bausch – Teil 3

„Es gibt keine Illusionen in Wuppertal,
und das hat auch etwas Positives, Schönes und Wichtiges.“
(Pina Bausch)

Pina Bausch - © Terafoto

Pina Bausch – © Terafoto

Ich habe meinen Platz im Oberrang des Wuppertaler Opernhauses, nach einem guten Glas Weißwein in der Pause, wieder eingenommen. Im Verlaufe der Jahre seien Pina Bauschs Stücke etwas heiterer geworden, habe ich vorhin einem Gespräch am Nachbartisch entnommen. Die Lust an Sinnlichkeit und Schönheit sei in den späteren Stücken deutlicher zu spüren und nicht zuletzt auch die Lust am Tanzen. Für „Vollmond“ trifft diese Beobachtung in jedem Fall zu. Der Drang zu tanzen, Licht zu suchen, Wassertropfen zu fangen und zu spüren, ist unverkennbar. Kleine Wellenbewegungen durchziehen die Handgelenke oder große Wellen, gleich die gesamten Körper, die durch die leichten, bodenlangen Kleider der Tänzerinnen, zu schweben scheinen. Dem gesamten Stück haftet etwas Schwebendes an. Weiterlesen